iOS 28 rückt ungewöhnlich früh in den Fokus
Noch bevor Apple iOS 27 offiziell vorgestellt hat, gibt es bereits erste Hinweise auf den Nachfolger. Laut Mark Gurman von Bloomberg sollen die „28“-Versionen von Apples Betriebssystemen im kommenden Jahr deutlich wichtiger ausfallen als die „27“-Updates. Konkrete Details zu neuen Funktionen nennt der Bericht allerdings nicht.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
- iOS 28 soll laut Mark Gurman deutlich wichtiger werden als iOS 27
- Konkrete Funktionen nennt der Bericht bislang nicht
- iOS 28 soll intern den Codenamen „Bell“ tragen
- Die Version könnte zum erwarteten Jubiläums-iPhone 2027 passen
- iOS 27 dürfte sich stärker auf Siri und Apple Intelligence konzentrieren
Demnach soll iOS 28 intern den Codenamen „Bell“ tragen. Auch macOS 28 soll bereits einen internen Namen haben: „Poppy“. Solche Codenamen sagen in der Regel wenig über konkrete Funktionen aus, können aber darauf hindeuten, dass Apple intern schon an der nächsten großen Software-Generation arbeitet.
Warum iOS 28 für Apple wichtig werden könnte
Ein möglicher Grund für die Bedeutung von iOS 28 liegt im iPhone-Zeitplan. Die Version dürfte voraussichtlich die erste große iOS-Ausgabe sein, die mit Apples erwartetem iPhone zum 20-jährigen Jubiläum erscheint. Dieses Modell wird Gerüchten zufolge für September 2027 erwartet und soll ein neues Design erhalten.
Sollte Apple tatsächlich größere Hardware-Änderungen planen, könnte iOS 28 stärker darauf zugeschnitten sein als ein gewöhnliches Jahresupdate. Bestätigt ist das aber nicht. Gurman spricht lediglich davon, dass die kommenden „28“-Releases sich bereits als deutlich bedeutender abzeichnen würden als die „27“-Versionen.
iOS 27 soll stärker auf Siri und Apple Intelligence setzen
iOS 27 dürfte hingegen zunächst andere Schwerpunkte haben. Laut bisherigen Berichten soll Apple vor allem Siri und Apple Intelligence ausbauen. Erwartet werden unter anderem eine stärker personalisierte Siri, ein besseres Verständnis des persönlichen Kontexts und eine Erkennung dessen, was gerade auf dem Bildschirm passiert.
Apple Intelligence ist Apples Sammelbegriff für KI-Funktionen auf iPhone, iPad und Mac. Dazu gehören unter anderem Textwerkzeuge, Bildfunktionen und eine stärker kontextbezogene Siri. Apple kombiniert dabei lokale Verarbeitung auf dem Gerät mit Serverfunktionen, wenn mehr Rechenleistung benötigt wird.
Außerdem soll Apple an einer eigenen Siri-App arbeiten, die Unterhaltungen per Text und Sprache ermöglicht. Eine weitere erwartete Neuerung ist eine Funktion namens „Search or Ask“ für die Dynamic Island. Auch diese Angaben stammen bislang aus Berichten und sind nicht offiziell bestätigt.
Apple dürfte iOS 27 im Rahmen der WWDC 2026 vorstellen. iOS 28 wäre nach dem üblichen Rhythmus erst im Juni 2027 an der Reihe. Bis dahin ist offen, welche Funktionen Apple tatsächlich plant – und ob iOS 28 am Ende wirklich ein größerer Sprung wird.

Gerade deshalb wäre iOS 27 für Apple eine Gelegenheit, den Fokus weniger auf neue Funktionen und stärker auf Stabilität, Performance und technische Grundlagen zu legen. Ein Update nach dem Vorbild von Mac OS X Snow Leopard, das vor allem bestehende Strukturen verbessert, würde gut zu den jüngeren Gerüchten passen. Nach den Verzögerungen rund um Siri und Apple Intelligence könnte Apple davon profitieren, erst einmal aufzuräumen – bevor mit iOS 28 der nächste größere Schritt folgt.







